Im Neuen Testament gibt es 6 Frauen mit dem Namen Maria:
1. Maria, die Mutter des Apostel Jakobus
“Es sahen aber auch Frauen von weitem zu, unter ihnen auch Maria Magdalena und Maria, Jakobus’ des Kleinen und Joses’ Mutter, und Salome, die, als er in Galiläa war, ihm nachfolgten und ihm dienten, und viele andere, die mit ihm nach Jerusalem hinaufgekommen waren.” (Markus 15,40)
Sie war die Frau des Klopas “Es standen aber bei dem Kreuz Jesu seine Mutter und die Schwester seiner Mutter, Maria, des Klopas Frau, und Maria Magdalena.” (Johannes 19,25)
Klopas ist wohl gleich zu setzen mit Alphäus “Philippus und Bartholomäus, Thomas und Matthäus, der Zöllner, Jakobus, der Sohn des Alphäus, und Thaddäus,” (Matthäus 10,3)
“und Andreas und Philippus und Bartholomäus und Matthäus und Thomas und Jakobus, den Sohn des Alphäus, und Thaddäus und Simon, den Kananäer” (Markus 3,18)
“und Matthäus und Thomas und Jakobus, des Alphäus’ Sohn, und Simon, genannt Eiferer” (Lukas 6,15)
Sie war bei der Kreuzigung dabei “unter ihnen waren Maria Magdalena und Maria, des Jakobus’ und Josefs Mutter, und die Mutter der Söhne des Zebedäus.” (Matthäus 27,56) (Markus 15,40) (Johannes 19,25)
Sie war beim Grab “Aber Maria Magdalena und Maria, die Mutter des Joses, sahen zu, wohin er gelegt wurde.” (Markus 15,47)
“Und als der Sabbat vergangen war, kauften Maria Magdalena und Maria, die Mutter des Jakobus, und Salome wohlriechende Öle, um hinzugehen und ihn zu salben.” (Markus 16,1)
“Es waren aber die Maria Magdalena und Johanna und Maria, des Jakobus’ Mutter, und die Übrigen mit ihnen. Sie sagten dies zu den Aposteln.” (Lukas 24,10)
“Aber nach dem Sabbat, in der Morgendämmerung des ersten Wochentages, kam Maria Magdalena und die andere Maria, um das Grab zu besehen. Und siehe, da geschah ein großes Erdbeben; denn ein Engel des Herrn kam aus dem Himmel herab, trat hinzu, wälzte den Stein weg und setzte sich darauf. “ (Matthäus 28,1)
2 . Maria von Betanien, Schwester von Marta und Lazarus
Es geschah aber, als sie ihres Weges zogen, dass er in ein Dorf kam; und eine Frau mit Namen Marta nahm ihn auf. Und diese hatte eine Schwester, genannt Maria, die sich auch zu den Füßen Jesu niedersetzte und seinem Wort zuhörte. Marta aber war sehr beschäftigt mit vielem Dienen; sie trat aber hinzu und sprach: Herr, kümmert es dich nicht, dass meine Schwester mich allein gelassen hat zu dienen? Sage ihr doch, dass sie mir helfe! Jesus aber antwortete und sprach zu ihr: Marta, Marta! Du bist besorgt und beunruhigt um viele Dinge; eins aber ist nötig. Maria aber hat das gute Teil erwählt, das nicht von ihr genommen werden wird.“ (Lukas 10,38-42)
“Jesus nun kam sechs Tage vor dem Passah nach Betanien, wo Lazarus war, den Jesus aus den Toten auferweckt hatte. Sie machten ihm nun dort ein Abendessen, und Marta diente; Lazarus aber war einer von denen, die mit ihm zu Tisch lagen. Da nahm Maria ein Pfund Salböl von echter, sehr kostbarer Narde und salbte die Füße Jesu und trocknete seine Füße mit ihren Haaren. Das Haus aber wurde von dem Geruch des Salböls erfüllt.” (Johannes 12,1-3)
3. Maria Magdalena, aus Magdala
“Und es geschah danach, dass er nacheinander Städte und Dörfer durchzog, indem er predigte und die gute Botschaft vom Reich Gottes verkündigte; und die Zwölf mit ihm, und einige Frauen, die von bösen Geistern und Krankheiten geheilt worden waren: Maria, genannt Magdalena, von der sieben Dämonen ausgefahren waren, und Johanna, die Frau des Chuza, des Verwalters Herodes’, und Susanna und viele andere, die ihnen mit ihrer Habe dienten.” (Lukas 8,1-3)
(Maria Magdalena kommt auch unter Punkt 1 ganz oft vor und ist durch den Beinamen Magdalena ganz klar zu erkennen.)
4. Maria, die Mutter von Johannes Markus
“Und als er das erkannte, kam er an das Haus der Maria, der Mutter des Johannes mit dem Beinamen Markus, wo viele versammelt waren und beteten.” (Apostelgeschichte 12,12)
5. Maria, eine Frau in Rom
“Ich empfehle euch aber unsere Schwester Phöbe, die eine Dienerin der Gemeinde in Kenchreä ist, damit ihr sie im Herrn aufnehmt, der Heiligen würdig, und ihr beisteht, worin immer sie euch braucht; denn auch sie ist vielen ein Beistand gewesen, auch mir selbst. Grüßt Priska und Aquila, meine Mitarbeiter in Christus Jesus - die für mein Leben ihren eigenen Hals preisgegeben haben, denen nicht allein ich danke, sondern auch alle Gemeinden der Nationen - und die Gemeinde in ihrem Haus! Grüßt Epänetus, meinen Geliebten, welcher der Erstling Asiens ist für Christus! Grüßt Maria, die viel für euch gearbeitet hat! Grüßt Andronikus und Junias, meine Verwandten und meine Mitgefangenen, die unter den Aposteln ausgezeichnet sind, die schon vor mir in Christus waren! Grüßt Ampliatus, meinen Geliebten im Herrn! Grüßt Urbanus, unseren Mitarbeiter in Christus, und Stachys, meinen Geliebten! Grüßt Apelles, den Bewährten in Christus! Grüßt die vom Haus des Aristobul! Grüßt Herodion, meinen Verwandten! Grüßt die vom Haus des Narzissus, die im Herrn sind! Grüßt Tryphäna und Tryphosa, die im Herrn arbeiten! Grüßt Persis, die Geliebte, die viel gearbeitet hat im Herrn! Grüßt Rufus, den Auserwählten im Herrn, und seine und meine Mutter! Grüßt Asynkritus, Phlegon, Hermes, Patrobas, Hermas und die Brüder bei ihnen! Grüßt Philologus und Julia, Nereus und seine Schwester und Olympas und alle Heiligen bei ihnen!” (Römer 16,1-15)
6. Maria, die Mutter Jesu
“Und ich werde Feindschaft setzen zwischen dir und der Frau, zwischen deinem Samen und ihrem Samen; er wird dir den Kopf zermalmen, und du, du wirst ihm die Ferse zermalmen.” (1.Mose 3,15)
Logischerweise wird der Retter von einer Frau geboren, jedoch …er… wird der Schlange den Kopf zermalmen
“Darum wird der Herr selbst euch ein Zeichen geben: Siehe, die Jungfrau wird schwanger werden und einen Sohn gebären und wird seinen Namen Immanuel nennen.” (Jesaja 7,14)
“Mit dem Ursprung Jesu Christi verhielt es sich aber so: Als nämlich Maria, seine Mutter, dem Josef verlobt war, wurde sie, ehe sie zusammengekommen waren, schwanger befunden von dem Heiligen Geist. Josef aber, ihr Mann, der gerecht war und sie nicht öffentlich bloßstellen wollte, gedachte sie heimlich zu entlassen. Während er dies aber überlegte, siehe, da erschien ihm ein Engel des Herrn im Traum und sprach: Josef, Sohn Davids, fürchte dich nicht, Maria, deine Frau, zu dir zu nehmen! Denn das in ihr Gezeugte ist von dem Heiligen Geist. Und sie wird einen Sohn gebären, und du sollst seinen Namen Jesus nennen, denn er wird sein Volk retten von seinen Sünden. Dies alles geschah aber, damit erfüllt würde, was von dem Herrn geredet ist durch den Propheten, der spricht: ”Siehe, die Jungfrau wird schwanger sein und einen Sohn gebären, und sie werden seinen Namen Emmanuel nennen”, was übersetzt ist: Gott mit uns. Josef aber, vom Schlaf erwacht, tat, wie ihm der Engel des Herrn befohlen hatte, und nahm seine Frau zu sich; und er erkannte sie nicht, bis sie einen Sohn geboren hatte; und er nannte seinen Namen Jesus.” (Matthäus 1,18-25)
“Und als sie in das Haus gekommen waren, sahen sie das Kind mit Maria, seiner Mutter, und sie fielen nieder und huldigten ihm, und sie öffneten ihre Schätze und opferten ihm Gaben: Gold und Weihrauch und Myrrhe” (Matthäus 2,11)
“Ist er nicht der Sohn des Zimmermanns? Heißt nicht seine Mutter Maria und seine Brüder Jakobus und Josef und Simon und Judas?” (Matthäus 13,55)
Josef und Maria haben also dann geheiratet und ganz normal weitere Kinder bekommen.
“Im sechsten Monat aber wurde der Engel Gabriel von Gott in eine Stadt von Galiläa, mit Namen Nazareth, gesandt, zu einer Jungfrau, die einem Mann namens Josef, aus dem Haus Davids, verlobt war, und der Name der Jungfrau war Maria. Und er kam zu ihr hinein und sprach: Sei gegrüßt, Begnadete! Der Herr ist mit dir. Sie aber wurde bestürzt über das Wort und überlegte, was für ein Gruß dies sei. Und der Engel sprach zu ihr: Fürchte dich nicht, Maria! Denn du hast Gnade bei Gott gefunden. Und siehe, du wirst schwanger werden und einen Sohn gebären, und du sollst seinen Namen Jesus nennen. Dieser wird groß sein und Sohn des Höchsten genannt werden; und der Herr, Gott, wird ihm den Thron seines Vaters David geben; und er wird über das Haus Jakobs herrschen in Ewigkeit, und seines Königtums wird kein Ende sein. Maria aber sprach zu dem Engel: Wie wird dies zugehen, da ich von keinem Mann weiß? Und der Engel antwortete und sprach zu ihr: Der Heilige Geist wird über dich kommen, und Kraft des Höchsten wird dich überschatten; darum wird auch das Heilige, das geboren werden wird, Sohn Gottes genannt werden. Und siehe, Elisabeth, deine Verwandte, auch sie erwartet einen Sohn in ihrem Alter, und dies ist der sechste Monat bei ihr, die unfruchtbar genannt war. Denn kein Wort, das von Gott kommt, wird kraftlos sein. Maria aber sprach: Siehe, ich bin die Magd des Herrn; es geschehe mir nach deinem Wort! Und der Engel schied von ihr. Maria aber machte sich in diesen Tagen auf und ging mit Eile in das Gebirge, in eine Stadt Judas; und sie kam in das Haus des Zacharias und begrüßte die Elisabeth. Und es geschah, als Elisabeth den Gruß der Maria hörte, hüpfte das Kind in ihrem Leib; und Elisabeth wurde mit Heiligem Geist erfüllt und rief mit lauter Stimme und sprach: Gesegnet bist du unter den Frauen, und gesegnet ist die Frucht deines Leibes! Und woher geschieht mir dies, dass die Mutter meines Herrn zu mir kommt? Denn siehe, als die Stimme deines Grußes in meine Ohren drang, hüpfte das Kind vor Freude in meinem Leib. Und glückselig, die geglaubt hat, denn es wird zur Erfüllung kommen, was von dem Herrn zu ihr geredet ist! Und Maria sprach: Meine Seele erhebt den Herrn, und mein Geist hat gejubelt über Gott, meinen Retter. Denn er hat hingeblickt auf die Niedrigkeit seiner Magd; denn siehe, von nun an werden mich glückselig preisen alle Geschlechter. Denn Großes hat der Mächtige an mir getan, und heilig ist sein Name. Und seine Barmherzigkeit ist von Geschlecht zu Geschlecht über die, welche ihn fürchten. Er hat Macht geübt mit seinem Arm; er hat zerstreut, die in der Gesinnung ihres Herzens hochmütig sind. Er hat Mächtige von Thronen hinabgestoßen und Niedrige erhöht. Hungrige hat er mit Gütern erfüllt und Reiche leer fortgeschickt. Er hat sich Israels, seines Knechtes, angenommen, um der Barmherzigkeit zu gedenken - wie er zu unseren Vätern geredet hat – gegenüber Abraham und seinen Nachkommen in Ewigkeit. - Und Maria blieb ungefähr drei Monate bei ihr; und sie kehrte zu ihrem Haus zurück.” (Lukas 1,26-56)
Maria brauchte Gnade, brauchte einen Retter so wie alle Menschen.
“glückselig preisen” hat mit einer wertschätzenden Einstellung zu tun, hat aber nichts zu tun mit “Hilfe suchen, Schutz suchen, Mittlerschaft, Anbetung, Fürbitte, Versprechen abzugeben, weihen…”
“Maria aber bewahrte alle diese Worte und erwog sie in ihrem Herzen.” (Lukas 2,19)
“Und sein Vater und seine Mutter wunderten sich über das, was über ihn geredet wurde.Und Simeon segnete sie und sprach zu Maria, seiner Mutter: Siehe, dieser ist gesetzt zum Fall und Aufstehen vieler in Israel und zu einem Zeichen, dem widersprochen wird - aber auch deine eigene Seele wird ein Schwert durchdringen -, damit Überlegungen aus vielen Herzen offenbar werden. “ (Lukas 2,33-35)
Schwert: Simeon sagte hier den Kummer voraus, der das Herz Marias erfüllen würde, wenn ihr Sohn am Kreuz sterben würde. (William MacDonald)
“Und er sprach zu ihnen: Was ist der Grund dafür, dass ihr mich gesucht habt? Wusstet ihr nicht, dass ich in dem sein muss, was meines Vaters ist? Und sie verstanden das Wort nicht, das er zu ihnen redete.” (Lukas 2,49-50)
“Und am dritten Tag war eine Hochzeit zu Kana in Galiläa; und die Mutter Jesu war dort. Es war aber auch Jesus mit seinen Jüngern zu der Hochzeit eingeladen. Und als es an Wein mangelte, spricht die Mutter Jesu zu ihm: Sie haben keinen Wein. Jesus spricht zu ihr: Was habe ich mit dir zu schaffen, Frau? Meine Stunde ist noch nicht gekommen. Seine Mutter spricht zu den Dienern: Was er euch sagen mag, tut!” (Johannes 2,1-5)
“Als nun Jesus die Mutter sah und den Jünger, den er liebte, dabeistehen, spricht er zu seiner Mutter: Frau, siehe, dein Sohn! Dann spricht er zu dem Jünger: Siehe, deine Mutter! Und von jener Stunde an nahm der Jünger sie zu sich.” (Johannes 19,26-27)
“Diese alle verharrten einmütig im Gebet mit einigen Frauen und Maria, der Mutter Jesu, und mit seinen Brüdern.” (Apostelgeschichte 1,14)
Hier vollendet sich Marias Wort: Siehe ich bin die Magd des HERRN.
Ihr besonderer Weg als Mutter mündet am Ende in den Weg all derer, die an den Auferstandenen Herrn Jesus glauben und ihm nachfolgen.
Maria tritt freiwillig in den Hintergrund und wird in der Bibel nicht weiter erwähnt.
Worte und Gedanken zur “Himmelskönigin”:
“Du sollst dir kein Götterbild machen, auch keinerlei Abbild dessen, was oben im Himmel oder was unten auf der Erde oder was im Wasser unter der Erde ist. Du sollst dich vor ihnen nicht niederwerfen und ihnen nicht dienen. Denn ich, der HERR, dein Gott, bin ein eifersüchtiger Gott, der die Schuld der Väter heimsucht an den Kindern, an der dritten und vierten Generation von denen, die mich hassen, der aber Gnade erweist an Tausenden von Generationen von denen, die mich lieben und meine Gebote halten.” (2.Mose 20,4-6)
“Du sollst dir keine Aschera pflanzen, irgendein Holz neben dem Altar des HERRN, deines Gottes, den du dir machen wirst. Und du sollst dir keine Gedenksteine aufrichten, die der HERR, dein Gott, hasst.” (5.Mose 16,21-22)
“Da taten die Söhne Israel, was böse war in den Augen des HERRN, und dienten den Baalim. Und sie verließen den HERRN, den Gott ihrer Väter, der sie aus dem Land Ägypten herausgeführt hatte, und liefen anderen Göttern nach, von den Göttern der Völker, die rings um sie her lebten, und sie warfen sich vor ihnen nieder und reizten den HERRN zum Zorn. So verließen sie den HERRN und dienten dem Baal und den Astarot.” (Richter 2,11-13)
In vielen Religionen gibt es eine “Göttin Mutter mit Kleinkind”.
Aschera = babylonische Göttin Ischtar = Aphrodite der Griechen = Venus der Römer = Astarot (Astarte – Göttin)+Baal (Kind) = Artemis (Diana) der Epheser = Madonnen der römisch katholischen Lehre ???
“Die Kinder lesen Holz auf, und die Väter zünden das Feuer an, und die Frauen kneten den Teig, um für die Königin des Himmels Kuchen zu machen. Und anderen Göttern spendet man Trankopfer, um mich zu kränken. Kränken sie denn mich, spricht der HERR, nicht vielmehr sich selbst zu ihrer eigenen Schande?“ (Jeremia 7,18-19)
”Und alle Männer, die wussten, dass ihre Frauen anderen Göttern Rauchopfer darbrachten, und alle Frauen, die in großer Menge dastanden, und das ganze Volk, das im Land Ägypten, in Patros, wohnte, antworteten dem Jeremia: Was das Wort betrifft, das du im Namen des HERRN zu uns geredet hast, so werden wir nicht auf dich hören, sondern wir wollen bestimmt all das tun, was aus unserem eigenen Mund hervorgegangen ist, der Königin des Himmels Rauchopfer darbringen und ihr Trankopfer spenden, so wie wir es getan haben, wir und unsere Väter, unsere Könige und unsere Obersten, in den Städten Judas und auf den Straßen von Jerusalem. Da hatten wir Brot in Fülle, und es ging uns gut, und wir sahen kein Unglück. Aber seitdem wir aufgehört haben, der Königin des Himmels Rauchopfer darzubringen und ihr Trankopfer zu spenden, haben wir an allem Mangel gehabt und sind durch das Schwert und durch den Hunger aufgerieben worden. Und wenn wir der Königin des Himmels Rauchopfer darbrachten und ihr Trankopfer spendeten, haben wir ihr da etwa ohne unsere Männer Kuchen bereitet, um sie so nachzubilden, und ihr Trankopfer gespendet? Und Jeremia sagte zum ganzen Volk, zu den Männern, zu den Frauen und zum ganzen Volk, das ihm Antwort gegeben hatte: Das Rauchopfer, das ihr in den Städten Judas und auf den Straßen von Jerusalem dargebracht habt, ihr und eure Väter, eure Könige und eure Obersten und das Volk des Landes – hat der HERR nicht daran gedacht, und hat er es nicht gemerkt? Und der HERR konnte es nicht mehr ertragen wegen der Bosheit eurer Taten, wegen der Gräuel, die ihr verübt habt. Darum ist euer Land zur Trümmerstätte, zum Entsetzen und zum Fluch geworden, ohne Bewohner, wie es an diesem Tag ist. Weil ihr Rauchopfer dargebracht und gegen den HERRN gesündigt und auf die Stimme des HERRN nicht gehört und seinem Gesetz und in seinen Ordnungen und in seinen Zeugnissen nicht gelebt habt, darum ist euch dieses Unheil widerfahren, wie es an diesem Tag ist.” (Jeremia 44,15-23)
Im Himmel gibt es nur einen König, Jesus Christus. Seine Braut, die Gemeinde, befindet sich zur Zeit noch auf der Erde. (Hans-Werner Deppe)
“Dies ist gut und angenehm vor unserem Retter-Gott, welcher will, dass alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen. Denn einer ist Gott, und einer ist Mittler zwischen Gott und Menschen, der Mensch Christus Jesus, der sich selbst als Lösegeld für alle gab, als das Zeugnis zur rechten Zeit.” (1.Timotheus 2,3-6)
Jesus ist also der Mittler zwischen Gott und den Menschen, es gibt keinen anderen und wir benötigen auch keinen weiteren Mittler.
“Meine Kinder, ich schreibe euch dies, damit ihr nicht sündigt; und wenn jemand sündigt – wir haben einen Beistand bei dem Vater: Jesus Christus, den Gerechten.” (1.Johannes 2,1)
Jesus Christus ist unser Beistand, ein mitfühlender Fürsprecher, der uns durch und durch kennt und uns mit Liebe und offenen Armen empfängt.
“Und Jesus trat zu ihnen und redete mit ihnen und sprach: Mir ist alle Macht gegeben im Himmel und auf Erden. Geht nun hin und macht alle Nationen zu Jüngern, und tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, und lehrt sie alles zu bewahren, was ich euch geboten habe! Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis zur Vollendung des Zeitalters.” (Matthäus 28,18-20)
Jesus allein ist also unser Erlöser, Fürsprecher, Mittler, unsere Zuflucht, unser König und Herr. Nur ihm können wir voll vertrauen und er ist es der sich liebevoll uns zuwendet.