16.11.2011 – Ende einer Diät
1 ganzes Jahr war ich nun auf Diät.
Begonnen hat alles mit der Schmalzbrotdiät, weiter ging es mit der Diät von König Salomo, bis ich bei der Obstrohkost ankam.
In den ersten 8 Monaten durfte ich 24 kg abnehmen. In den weiteren 4 Monaten durfte ich mein Gewicht auf 60 kg halten, was zum Teil schwerer war als abzunehmen.
Nach einem Jahr möchte ich nun die Diäten beenden. Das bedeutet jedoch nicht, daß ich ab jetzt wieder alles essen werde. Im großen und ganzen möchte ich bei der Obstrohkost bleiben. Diese scheint mir persönlich die beste Kost zu sein.
Ausnahmen mache ich dann eher beim Fleisch als bei Stärkeprodukten. Deshalb kann ich mich auch nicht als Vegetarier bezeichnen. Bezeichnen und einordnen möchte ich mich eh nicht gerne lassen. Auch nicht als Rohköstler, da viele Autoren, welche die Rohkost empfehlen auch einen religiösen oder philosophischen Hintergrund haben.
Ich kenne übrigens kein einziges Buch zum Thema Ernährung welches ich zur Gänze empfehlen könnte. In den meisten Büchern hab ich ebensoviel durchgestrichen wie unterstrichen.
Aber wenn wir alle unseren Fleischkonsum um 90% reduzieren könnten, dann wäre das eine tolle Initiative für den Umweltschutz, für das Gesundheitssystem, gegen Tierfabriken, gegen Tierversuche, …
Natürlich gibt es noch einige offene Fragen, aber die sind klein im Vergleich zu dem wie gut es mir heute geht.
In vielen Gesprächen ist mir auch aufgefallen wie unterschiedlich die Nahrungsmittel vertragen werden. Ich denke aber dass die Obstrohkost mit etwas rohem Gemüse und Salaten die Grundlage für alle Menschen sein könnte. Bei den Ausnahmen werden die Unterschiede besonders ersichtlich. So wie ich können manche eher beim Fleisch Ausnahmen machen, andere eher mit Suppen, gedünstetem Gemüse oder Kartoffeln. Mehl und Zucker denke ich sollten wir alle so gut es geht meiden.
Vor allem aber möchte ich in der biblischen Freiheit leben, und Gott hat uns nun einmal erlaubt Fleisch zu essen, außerdem hat Brot einen hohen Stellenwert in der Bibel. Natürlich war das Brot vor 2000 Jahren in Israel ein anderes als unsere heutigen Fertigmischungen aus dem Labor.
Vielleicht paßt ein Grundsatz von Dr. Bruker: “… so natürlich wie möglich … mit dem Wort möglich kommt ein gewisser Kompromiss einher … “
Aber ich möchte auch gerne ab und zu mit meiner Frau gemütlich Kaffee trinken, bei gesellschaftlichem Essen nicht die ganze Aufmerksamkeit auf mich lenken, und dankbar sein wenn Menschen gastfreundlich sind.
Und vor allem möchte ich von Jesus erzählen, dem Brot des Lebens, dem lebendigen Wasser, …